TuS Altwarmbüchen Volleyball
 
 
 

„…..and we call it: iBall !“  

(hep, 01.04.2012) 3.Herrenmannschaft des TuS testet neuartigen Volleyball.  

Wie erst jetzt aufgrund der strengen Geheimhaltung bekannt wurde, war die 3. Herren aus weltweit tausenden Teams ausgelost, ein neues, revolutionäres Spielgerät intensiv zu begutachten.

Wir alle kennen das Szenario zur Genüge: Ausgerechnet in der Endphase des entscheidenden Satzes landet der Ball in der Nähe der Auslinie. Den Schiedsrichtern war die Sicht verdeckt, und der Zeitung lesende oder vom Duschbier alkoholisierte Linienrichter hat natürlich wieder mal nicht aufgepasst. Die Folge sind endlose Diskussionen und erhitzte Gemüter bis hin zu verbalen Entgleisungen oder gar Androhungen von Gewalt.

Was im Fußball seit langem diskutiert wird, ist im Volleyballsport jetzt Realität geworden. In Zusammenarbeit eines bekannten Ballherstellers mit einem noch bekannteren Produzenten von Kommunikations- und Unterhaltungselektronik wurde ein Ball entwickelt, der zweifelsfrei anzeigt, ob der Kontakt mit dem Boden innerhalb oder außerhalb des Feldes erfolgte. In Anlehnung an bereits auf dem Markt befindliche Produkte erhielt das Sportgerät den Namen iBall. Zentrales Element der neuen Technologie ist ein im Ball befindlicher GPS-Sender, der beim Aufprall auf den Boden ein Signal aussschickt, das über einen Satelliten an ein handelsübliches Navigationssystem auf dem Anschreibertisch weitergeleitet wird. Das Navigationssystem gibt daraufhin eine akustische Meldung an den 2.Schiedsrichter, oder bei Anschluss eines leistungsstarken Lautsprechers, an die gesamte Halle. Damit dürften sich sämtliche Diskussion in Zukunft erübrigen.  

Im Rahmen einer Trainingseinheit der 3.Herrenmannschaft wurde das neue Spielgerät allen möglichen Belastungen und problematischen Situationen ausgesetzt. Einhellige Meinung der Spieler: Die Technologie ist schon in der jetzigen frühen Entwicklungsphase technisch ausgereift und praxistauglich. - Lediglich das Design bedarf noch ein wenig Überarbeitung. (siehe Bild)

Das zukunftsweisende System ist ausbaufähig. Schon sprechen die Entwickler vom iBall 2.0, der durch eine integrierte Kamera zweifelsfrei Ballberührungen erkennen kann.

Ein kleiner Nachteil für den TuS ergibt sich leider doch. Dadurch, dass der NVV den Ball schon in der kommenden Saison verbindlich als Spielball einsetzen wird, werden alle Volleyball-Hallen und -Spielfelder für das GPS-System vermessen. Dies geschieht in der Halle am Helleweg in Altwarmbüchen ausgerechnet am 14.04., so dass unsere an den Relegationsturnieren teilnehmenden Mannschaften in andere Hallen ausweichen müssen. Die 1.Damen wird deshalb in Celle spielen (Burgstraße, Spielbeginn 14:00 Uhr), und die 3.Herren in der Heinrich-Heller-Schule (Beginn 15.00 Uhr).  

An dieser Stelle sei noch darauf hin gewiesen, dass vor der kommenden Saison alle Schiedsrichter an einer Fortbildung teilnehmen müssen, in deren Rahmen der Umgang mit dem neuen System erlernt wird.    

Uwe mit dem iBall

01.04.2012 - Henning Pöhl - letzte Änderung am 01.04.2012
 
 
 

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