TuS Altwarmbüchen Volleyball
 
 
 

Damen I: Rückblick auf die bisherige Saison der 1. Damen

Die Mannschaft der 1. Damen stand im vergangenen Jahr vor einigen Herausforderungen.

Die bedeutendste stellte der Aufstieg in die Bezirksklasse dar. Der Stolz aus dem Frühjahr war auch bei den ersten Trainingseinheiten nach dem Sommer noch deutlich spürbar. Hinzu kam dann noch eine Prise Aufregung. Was erwartet uns in der höheren Liga? Wie stark werden unsere Gegnerinnen sein? Ist ein Klassenerhalt überhaupt realistisch? Oder folgt dem Aufstieg der direkte Abstieg? Unser Ziel für die Saison ließ sich so zusammenfassen: Erfahrungen sammeln und von Spiel zu Spiel denken.

Seit dieser Saison haben wir aber auch noch mit anderen Veränderungen zu tun. Durch den Abriss der Halle am Helleweg trainieren wir nun in der Halle der Heinrich-Heller-Schule mittwochs von 20.00 bis 22.00 und freitags von 18.00 bis 20.00. Hier ein kurzer Aufruf: Volleyballinteressierte sind bei uns stets gerne gesehen!

Mannschaftlich hat sich bei uns auch einiges getan. Kirsten verabschiedete sich still und leise, Didi verließ uns in Richtung Stuttgart, um dort ihren Master zu machen. Der TuS ist dennoch mit ihr in den Süden gekommen: in Form ihres Trikots an der Wand. Wir arbeiten jetzt schon fleißig daran, dass sie nach ihrem Abschluss zurück zu uns kommt. Also, Didi, enttäusch uns nicht! Das Schicksal meinte es jedoch gut mit uns und schickte Emmi im Herbst vorbei, die in kürzester Zeit ein fester und wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft wurde. Franzi, die ebenfalls zu dieser Saison zu uns stieß, ist durch ihre Erfahrung wie Anja eine Stütze in den Spielen und bringt stets ein Stückchen Sicherheit mit. Im Training dabei sind jetzt auch noch Carlotta und Jette aus der U16 (erfolgreicher Jugendarbeit sei Dank!), Rückkehrerin Chrissi nach ihrem Studium (Didi, so geht das!), Betti, Svenja und Michi. Dieser Zuwachs sorgt dafür, dass beim Training trotz vier Absagen mit den 13 übrigen immer noch volle Bude herrscht. Dadurch konnten wir den verletzungsbedingten Ausfall von Janina kompensieren. Nach mehr als drei Monaten Pause startet sie jetzt endlich wieder ins Training. Nicht mehr lange und sie kann bei den Spielen wieder voll angreifen.

Durch diese mannschaftlichen Veränderungen fragten wir uns auch, ob das bei den auf uns zukommenden Spielen alles so gut funktionieren wird. Einen ersten Eindruck von der neuen Spielklasse bekamen wir bei der ersten Runde des Bezirksklassenpokals in Südwinsen, die wir grandios mit nur einem gewonnenen Satz abschlossen. Abhaken, weitermachen! Denn eine Woche später stand der erste Spieltag bevor. Der ging zwar 0:3 verloren, das Spiel verlief aber nicht so deutlich, wie das Ergebnis vermuten lässt. Die Tatsache, dass wir in jedem Satz durchschnittlich 20 Punkte erreichen konnten, machte Mut und ließ uns erhobenen Hauptes aus der Halle gehen. Am darauf folgenden Spieltag konnten wir gegen Hermannsburg bereits unseren ersten gewonnen Satz, am dritten Spieltag dann unseren ersten deutlichen 3:0 (25:8, 25:7, 25:12) -Sieg feiern. Von Spieltag zu Spieltag steigerte sich unsere Leistung und unsere Kampfbereitschaft. Angespornt von unserem „Fan-Trainer“ ;-) an der Seite und durch die Spielerinnen, die in dem Moment gerade draußen waren, gewinnen wir mehr und mehr Sätze und Spiele. Klare Niederlagen gab es seit dem vierten Spiel keine mehr (Stand jetzt: 11 Spiele), ganz im Gegenteil. Aus den letzten fünf Spielen konnten wir vier Siege holen, drei davon sogar 3:0. Den Mannschaften, gegen die wir in den Hinspielen verloren haben, konnten wir zeigen, was in uns steckt, und haben in den Rückspielen gewonnen. Der Lohn dafür ist klar auf der Tabelle sichtbar: Platz 3! Und das als Aufsteiger! Mit einem Abstieg ist so gut wie kaum mehr zu rechnen, der Klassenerhalt ist, sollten die Mannschaften auf den letzten beiden Plätzen jetzt nicht aufdrehen und wider Erwarten jedes Spiel gewinnen, jetzt schon sicher.

Worauf diese Leistung zurückzuführen ist? Auf uns als geschlossene Mannschaft! Natürlich haben wir mit Anja und Franzi gewiefte und erfahrene Spielerinnen in der Mannschaft, die unsere Gegnerinnen mit gezielten Aufschlägen und Angriffen in Bedrängnis bringen. Aber die beiden allein gewinnen keine Spiele. ;-) Jede von uns hat seinen Anteil an den Ergebnissen. Auf unsere Dauerpatientin Inna ist Verlass mit ihren Aufschlägen („Die kommen kurz!“) und ihren sicheren Annahmen (ihre zahlreichen blauen Flecken und Aufschürfungen sprechen für sich). Vorne am Netz schlagen Sophie und Emmi den Gegnerinnen die Bälle um die Ohren. Hinzu kommt die Blockarbeit durch Emmi und Sari, die flexibel und reaktionsschnell am Netz agieren. Doch was wären die Angriffe, wenn Lilly nicht da wäre? Die Grundlage dafür sind ihre schönen gestellten Bälle, garniert mit dem ein oder anderen Stellertrick. Velo ist der Joker, wenn es um Aufschläge geht. In bester Leichtathletik-Manier drischt sie die Bälle rüber. Aber sie kann auch gefühlvoll, wenn sie einen Ball direkt hinter den Block legt. Und was täten wir nur ohne Anni, die als Libera Sicherheit in die Annahme bringt und öfter auf dem Boden liegend als stehend zu finden ist? Wenn Anni mal nicht zur Stelle ist, springt Maja für sie ein und fischt die Bälle aus den Ecken. Aber auch, wenn sie verletzungsbedingt mal nicht auf dem Feld ist, steht sie voller Motivation vor der Bank und feuert von außen mit an. Nicht zu vergessen natürlich Janina, die trotz ihrer Verletzung bei den Heimspielen dabei ist und mit uns mitfiebert.

Genau das zeigt unsere mannschaftliche Geschlossenheit, die Peter in seinen immer sehnsüchtig erwarteten Lobeshymnen im auf den Spieltag folgenden Training hält. Jede kämpft für jede. Auch, wenn eine mal auf der Bank sitzt, ist sie trotzdem mit dabei und feuert von außen an, freut sich mit den anderen auf dem Feld immer mit! Das ist auch stets bei den Heimspielen zu sehen, wenn wir alle in der Halle sitzen bleiben, die Reste des Buffets vernichten und mit dem ein oder anderen Getränk auf unsere Leistung anstoßen.

Zu guter Letzt noch ein Dank an unsere Trainer Peter und Henning! Diese Leistung und diese Erfolge wären ohne eure Trainingseinheiten nicht möglich und nicht existent. Danke für eure Stunden mit uns in den Hallen!

So wie das letzte Jahr kann es gerne weitergehen. Sowohl in dieser als auch in der nächsten Saison – weiterhin in der Bezirksklasse!

- Inna und Maja

28.01.2019 - Maja (Marit Kollorsz) - letzte Änderung am 29.01.2019
 
 
 

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